Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles


Regionale Energieoffensive der FREIEN WÄHLER


Aktuelles aus dem Landtag

Informationen zur Landtagsfraktion der Freien Wähler Bayern finden Sie unter www.fw-landtag.de.


Neuer Onlineshop

Klicken Sie für die Bestellung von Druck- und Streuartikeln der FREIEN WÄHLER auf unsere neue Internetseite www.fw-werbemittel.de!


Anmeldung zu unserem Newsletter

Sie wollen unsere aktuellen Informationen direkt bekommen?
Dann melden Sie sich einfach hier an!


Seiteninhalt

Jahreshauptversammlung 2015

Die FW sehen sich als ehrliche Makler

Die Freien Wähler feierten in Nittenau ihr 25-jähriges Bestehen und ehrten dabei ihre Gründungsmitglieder.

NITTENAU. Die Freien Wähler Nittenau veranstalteten im Landgasthof Schmidbauer, Muckenbach 9, nicht nur ihre Jahreshauptversammlung, sondern feierten auch ihr 25-jähriges Bestehen. Vorsitzender Benjamin Boml berichtete über das abgelaufene Jahr, das für die Freien Wähler „zahlreiche Neuerungen in der Vorstandschaft“ brachte. Außerdem wurden vier neue Mitglieder gewonnen.

MdL Joachim Hanisch ließ die FW hinter die Kulissen des Landtags schauen, auch beim ISEK brachten sich die FW ein. Am Weihnachtsmarkt werde man sich aus finanziellen Gründen nicht mehr beteiligen. Dafür war das Weinfest am verkaufsoffenen Sonntag mit etwa 300 Gästen umso erfolgreicher. Mit dem Ergebnis der Kommunalwahl zeigte sich Boml zufrieden, immerhin konnten die Freien Wähler wieder zwei Sitze mehr im Stadtrat gewinnen. Enttäuscht war er eher darüber, dass die Koalition mit der SPD nicht fortgesetzt wurde. Er bezeichnete den Austausch mit den Bürgern als wichtig. Man mache schließlich „Politik von Bürgern für Bürger“. In Abstimmung mit der Werbegemeinschaft wird es auch 2016 wieder ein Weinfest geben.

Kassier Michael Prasch gab den Kassenbericht. Diese wurde von Andreas Weigl und Elisabeth Stangl geprüft. Weigl bescheinigte Prasch gute Arbeit. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

FW-Kreisvorsitzender MdL Hanisch, lobte die Ortsgruppe Nittenau als „tolle Gruppe, die riesige Erfolge in den letzten 25 Jahren gehabt hat“. So stellten sie eine Wahlperiode den dritten und zwei Wahlperioden den zweiten Bürgermeister. Der Abgeordnete berichtete noch von seiner Landtagsarbeit, der sich derzeit auch mit den Straßenausbaubeiträgen der Kommunen beschäftigt. MdL Hanisch kritisierte die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel, mit den Kriegsflüchtlingen genauso wie mit Asylbewerbern zu verfahren. Deshalb kämen auf die Kommunen viele Kosten zu.

Andreas Weigl, ein Mann der ersten Stunde, ging auf die „Geburtsstunde“ der Freien Wähler in Nittenau ein. Den Grundstein legten die „Freien Christlichen Wähler“ (FCW) mit dem damaligen Vorsitzenden Erwin Hecht. Es sei ein „steiniger und kantiger Weg“ gewesen, sich als „Nicht“-Partei zu behaupten. Mit 25 sei man gereift, aber habe noch die Kraft, „Veränderungen und Visionen zu entwickeln“. Dass sich die SPD mit der CSU zusammengetan habe, sei „ein Glück für den ewigen Verlierer gewesen“, konnte sich Weigl einen Seitenhieb auf Albert Meierhofer nicht verkneifen.

Unter Bürgermeister Rudolf Heininger herrschte eine „Ära der guten Zusammenarbeit“, was davor bei der CSU nicht so ganz der Fall gewesen sei. Weil die Freien Wähler Grenzen aufzeigten, wurden sie auch die „Wadlbeißer des schwarzen Bürgermeisters“ genannt. So stimmten sie etwa für den Erhalt der Grundschule in Fischbach. So hätten sich die Freien Wähler das Vertrauen der Bürger erarbeitet und die Rolle des Mittlers zwischen Bürgern und Verwaltung inne. Mit Idealismus habe man engagiert an der Entwicklung der Stadt mitgearbeitet.

Jürgen Neuber, der stellvertretende Bezirksverbandsvorsitzende, lobte die „starke Hausmacht in Nittenau“ für die Verdienste der Menschen vor Ort. Gerade Ehrungen seien die einzige Möglichkeit, sich zu besinnen und danke zu sagen und das solle auch ein Ansporn sein, weiterhin mitzuarbeiten. Zusammen mit Joachim Hanisch und Benjamin Boml händigte er den Mitgliedern, die schon 25 Jahre dabei sind, Urkunde und Anstecknadel aus. Nicht persönlich anwesend waren Dr. Alois Hofstetter und Georg Lanzl.

 

MZ, 01.12.2015