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Jahreshauptversammlung 2014

Die Freien Wähler Nittenau wählten Benjamin Boml bei der Jahresversammlung zum Vorsitzenden. Zum geplanten Waldfriedhof wurden Bedenken laut.

Von Karina Schwaiger

Nittenau. Eine überwiegend positive Bilanz zogen die Freien Wähler bei ihrer Jahresversammlung, bei der auch Neuwahlen auf dem Programm standen. „In vielen Städten und Gemeinden konnten Plätze gut gemacht werden, drittstärkste Fraktion sind die FW im Landtag sowie im Landkreis und in Nittenau und außerdem mit einem Sitz im Europaparlament vertreten – trotz der vielen Hürden, die es zu nehmen galt“, konstatierten die Mitglieder des Ortsverbands.

Fünf Stadträte im Gremium in Nittenau sieht der bisherige Vorsitzende Otto Storbeck als Beleg für eine „hervorragende, bürgernahe Politik“ seiner Fraktion und bedankte sich in diesem Zusammenhang bei allen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz im Wahlkampf. „Allen voran Christina Herrmann, die die meiste Arbeit hatte“, wie Storbeck betonte. Die Wahlbeteiligung habe deutliche Hinweise darauf gegeben, wie frustriert die Bürger vom „Unvermögen einiger Politiker“ seien, meinte Storbeck. In kommunalpolitischer Hinsicht sei es dem Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler durch großes Engagement und viele Gespräche mit den Bürgern gelungen, ein gutes Ergebnis einzufahren.

Storbeck hofft, dass mit den neuen Mitgliedern des Stadtrats wieder mehr Demokratie in das Gremium zurückkehre und nicht nur Fraktionstreue das Geschehen bestimme. Basierend auf dem Prinzip der Gewaltenteilung würden die Räte bestimmen, wo es langgeht, der Bürgermeister führe aus, nicht umgekehrt.

Kein „Zünglein an der Waage“

Erstmals seit Jahrzehnten konnten die Freien Wähler keinen zweiten Bürgermeister stellen, wo man doch als „Zünglein an der Waage“ oft das Schlimmste verhindern habe können. Viele Einzelprojekte gebe es anzuführen. „Beispielsweise hätte Nittenau mit der CSU bis heute noch keine Mehrfachturnhalle am Schulstandort“, sagte Storbeck. Ein Rätsel sei ihm wie auch einem Großteil der Bevölkerung, was „sich jahrzehntelang bekriegenden Parteien“ eingefallen sei, gemeinsam Politik zu machen.

In die Zukunft blickend sagte er: „Lasst uns nicht auf unseren Erfolgen ausruhen.“ In den nächsten Jahren wolle man verstärkt daran arbeiten, den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden. Begonnene Projekte sollen vorangebracht, der Ankauf unrentabler Bauruinen verhindert sowie das Projekt Angerinsel, auch gegen den Widerstand der anderen Fraktionen, einer vernünftigen Lösung zugeführt werden.

Für das kommende Vereinsjahr, nicht mehr vom Wahlkampf belastet, ist wieder einiges in Planung: Teilnahme am Weihnachtsmarkt, Weihnachtsfeier, Winterwanderung, Neujahrsempfang, Sommernachtsfest, Weinfest und Mitwirkung beim Ferienprogramm.

Zweifel am Waldfriedhof

Zum Ende der Veranstaltung richtete der neu gewählte Vorsitzende Benjamin Boml ein paar Worte an die Anwesenden. Insbesondere für die großartige Unterstützung im Wahlkampf bedankte er sich bei seinem Team. Weiterhin sieht er auch in der Rolle der Freien Wähler als Opposition eine Chance, den Bürgerwillen bestmöglich zu vertreten.

Zum geplanten Waldfriedhof am Birkenberg äußerte Elisabeth Stangl Bedenken in vielerlei Hinsicht. Nicht nur, dass der Pfarrer nicht unbedingt hinter dem Projekt stehe, auch artenschutzrechtlich spreche einiges dagegen, ganz zu schweigen von der Waldbrandgefahr durch aufgestellte Kerzen oder dem zu erwartenden Bestattungstourismus durch das beschauliche Dorf. Zudem befürchtet sie hohe Kosten, die auf die Stadt als Träger zukommen könnten.

Storbeck verwies darauf, dass das Vorhaben noch lange nicht bei der Realisierung angekommen sei. „Wir sind nicht blind“, sagte er. Die Planungen würden aufmerksam verfolgt.

MZ, 30.09.14