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Freie Wähler legen am stärksten zu

Die Gewinner im Stadtrat sind die Freien Wähler und Bündnis 90/Die Grünen. Beide Parteien bekommen einen Sitz dazu; SPD und CSU verlieren.

Nittenau. Als Wahlleiter Jakob Rester Sonntagnacht gegen 0.30 Uhr von seiner Rundreise zu einigen Stimmbezirken zurückkehrte, hatte er die Ergebnisse der Stadtratswahl im Gepäck. An der Sitzverteilung haben die nach Redaktionsschluss ausgezählten Stimmen nichts mehr geändert. Stärkste Kraft bleibt die CSU, die jedoch einen Sitz einbüßt. Mit 34,4 Prozent verlieren die Christsozialen im Vergleich zu 2008 3,8 Prozent (2008: 38,2 Prozent). Fast 4000 Wählerstimmen sind den Schwarzen damit weggebrochen. Doch auch die SPD ging nicht als der große Gewinner aus der Stadtratswahl. Zwar konnte die Partei um Bürgermeister Karl Bley 0,3 Prozent zulegen, (2014: 31,6 Prozent; 2008: 31,3 Prozent), doch es fielen gut 600 Wählerstimmen weg, die sich auf die großen Stadtrats-Gewinner Bündnis 90/ Die Grünen und die Freien Wähler verteilten. Damit müssen auch die Sozialdemokraten einen Platz im Stadtrat räumen und kommen nunmehr auf sechs Sitze.

Der junge Bankkaufmann Benjamin Boml hat wie es scheint für die Freien Wähler viel Boden gutgemacht. Um satte 2,1 Prozent steigerte er nicht nur das Ergebnis von 23,6 Prozent auf 25,7 Prozent, sondern verhalf seiner Partei auch zu einem Sitz mehr. In Stimmen bedeutet dies 842 mehr als vor sechs Jahren. Der Einfluss der Freien Wähler auf Entscheidungen dürfte damit wachsen, da nun die drei am häufigsten vertretenen Parteien nur noch jeweils ein Sitz trennt.

Wie es scheint, hat der Schachzug der Grünen, eine eigene Bürgermeisterkandidatin zu stellen, gefruchtet. Souverän erreichte Elisabeth Bauer mit dem langjährigen Stadtratsmitglied Franz Probst das ausgegebene Ziel von zwei Sitzen. Das Wahlergebnis steigerte sie von 6,9 auf 8,3 Prozent, das bedeutet einen Stimmenzuwachs von 879.

Neu im Stadtrat sind damit die Grünen-Spitzenkandidatin Elisabeth Bauer (981 Stimmen), Michael Jäger (SPD, 1206 Stimmen), CSU-Spitzenkandidatin Tina Schmidt (3246 Stimmen) sowie die beiden Freien Wähler Dr. Roland Gebhard (1096 Stimmen) und Karl-Heinz Stich (970).

Die Wahlbeteiligung lag bei 57,9 Prozent, was ein Minus von vier Prozent im Vergleich zu 2008 bedeutet.

Eine Stimmenhochburg war für die CSU der Bezirk ehemalige Sondervolksschule mit 39,2 Prozent. Die SPD holte die Mehrheit der Stimmen an der Grundschule Fischbach: 51,4 Prozent.

Für die Freien Wähler regnete es die meisten Stimmen per Briefwahl. Am dritten Auszählungsstandort kamen sie auf 30,4 Prozent der Stimmen. Das unbenommen höchste Ergebnis erreichten Bündnis 90/Die Grünen im Feuerwehrhaus Bodenstein mit satten 20,9 Prozent.

Mittelbayerische Zeitung, 18.03.2014