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Benjamin Boml will "mit´m Hirn oschiam"

Bei ihrer Abschlussveranstaltung versprachen die Freien Wähler Nittenau Politik von Bürgern für Bürger. Im Stadtrat sind vier bis fünf Sitze das Ziel.

Nittenau. Benjamin Boml, jüngster der Kandidaten für das Bürgermeisteramt, macht auch nach etlichen Wochen Wahlkampf und Öffentlichkeitspräsenz noch einen energiegeladenen, lebhaften Eindruck auf der Wahlkampfabschlussveranstaltung der Freien Wähler im Gasthof Schmidbauer, zu der Vorsitzender Otto Storbeck begrüßte. Storbecks Überzeugung nach ist eine politische Arbeit ohne Freie Wähler nicht möglich, zumal diese in der Vergangenheit oft bei verschiedenen größeren Projekten das Zünglein an der Waage gewesen seien. Stillstand bedeute Rückschritt. Boml habe ganz eigene Strategien entwickelt, um dies zu verhindern und mit jungen Ideen, frischem Wind und einem starken Team die Attraktivität Nittenaus wesentlich aufzubessern.

Der hingegen betonte, dass die letzten Monate schon sehr zeitaufwendig für ihn gewesen seien. Aber mittlerweile habe er so richtig Spaß an dem Ganzen. Viele Veranstaltungen seien zu besuchen gewesen und bei rund 600 Haushalten habe er sich persönlich vorgestellt, um mit den Bürgern über Themen und Ziele seiner Partei zu diskutieren, sagte Boml. Dabei habe er einen fundierten Einblicke bekommen,in das, was die Leute beschäftigt.

Ein „grandioses Team“ von Stadtratskandidatinnen und -kandidaten, bestehend aus erfahrenen Politikern und jungen innovativen Leuten stehe dabei hinter ihm, so Boml. Vier bis fünf Sitze im Stadtrat würden angepeilt.

Jede politische Gruppierung sei bestrebt gewesen, sich möglichst gut zu verkaufen und sich den Anschein zu gegeben, sie könnten es am besten. Zu diesem Zweck seien geladenen Politstars Versprechungen abgenommen worden, die diese auf dem Heimweg schon wieder vergessen hätten, nur um die Kompetenz ihrer Kandidaten unter Beweis zu stellen. Genau davon wollten sich die Freien Wähler abheben. „Eine Politik von Bürgern für Bürger ist unser Motto“, sagte Boml und führte noch einmal die Kernthemen aus. Eines davon sei die Stärkung des Ehrenamtes, das Rückgrat der Vereine und Verbände. Die Verwaltung müsse daher immer ein offenes Ohr für sie haben. Ebenso bedürfe der Kulturkalender der Stadt einer Aufbesserung; dabei könnte man dem Musikgeschmack der jüngeren Generationen mehr Beachtung schenken. Den Standortnachteil Nittenaus könne man durch finanzielle Anreize ausgleichen und sich die Nähe zu größeren Versorgungszentren wie etwa Regensburg zunutze machen.

In Sachen Hochwasserschutz hätte Boml Sofortmaßnahmen im Sinn, wie etwa die Rodung der Inseln und Uferstreifen, um ein schnelleres Abfließen des Hochwassers zu gewährleisten. Weiter auszubauen wäre die medizinische Versorgung in der Kommune; so fehle noch ein Kinderarzt. Ein vorrangiges Thema ist für ihn auch die geplante Nord-Ost-Umgehung, die endlich realisiert werden sollte. Dabei wäre aber darauf zu achten, so Boml, dass man sich nicht wieder „Krücken“ wie die maroden Regenbrücken ans Bein binden lasse, wie das bei der Brücke in Überfuhr geschehen sei. Hier sei der Landkreis gefragt.

Handlungsbedarf gebe es auch auf dem Wirtschaftssektor. Betrieben, ganz egal welcher Sparte, müsse die Möglichkeit zur Ansiedelung und auch zur Erweiterung gegeben werden. Der Umstand, dass die Stadt keinen Grund für eine derartige Verwendung besitze, müsse geändert, ein Industriegebiet ausgewiesen werden, damit Interessierte nicht in Nachbargemeinden ausweisen müssten. Noch in vielen Punkten sieht Boml Verbesserungspotenzial. Sollte ihm die Möglichkeit dazu gegeben werden, versprach er, „mit’m Hirn ozuschieam“.

Jürgen Neuber, Landratskandidat der Freien Wähler, meldete sich anschließend zu den Themen Prävention bei der Jugendarbeit sowie Unterstützung und Koordination der Pflegevereine und erneuerbare Energien, insbesondere der Windkraft, zu Wort. Die Vorstellung der Stadtratskandidatinnen und -kandidaten und der Kreistagskandidaten folgte.

Otto Storbeck beendete die Veranstaltung mit der Feststellung, dass Benjamin Boml gereift und kompetent genug für das Amt sei und gute Leute als Verstärkung hinter sich habe.

Mittelbayerische Zeitung, 11.03.2014